Heusteigschule – wie geht es weiter?

Immer wieder bekommen wir die Frage gestellt, wie es mit der Heusteigschule weitergeht.
Dazu sagt der Schulentwicklungsplan der Stadt Stuttgart in der Gemeinderatsdrucksache 902/2012 Folgendes aus:

  1. Die Werkrealschule läuft aus, entweder nach diesem Schuljahr oder am Ende des Schuljahres 2015 / 2016.
  2. Aus der Grundschule der Heusteigschule und der Römerschule entsteht in den nächsten Jahren – ein genauer Zeitplan liegt noch nicht vor – die neue Grundschule Süd. Diese Grundschule Süd wird keine Weiterführung einer der beiden Schulen sein, sondern eine neue Schule, die Elemente beider Schulen in sich vereint.
  3. Jeder Grundschüler der in Zukunft in die Heusteigschule eingeschult wird, kann am Standort (Heusteigschule oder später GS-Süd) seine Grundschulzeit kontinuierlich beenden.

Wann kommt die GS-Süd?

Nach momentanem Stand der Dinge und den Aussagen der zuständigen Personen im Schulverwaltungsamt und des staatlichen Schulamtes Stuttgart ist mit der Umsetzung der GS-Süd in den kommenden Jahren zu rechnen.

Was geschieht mit mit einem Kind, das zukünftig zum Beispiel in der Heusteigschule eingeschult wird, wenn es die Heusteigschule nicht mehr gibt?

Jedes Kind, das jetzt in einer der beiden Schulen geht oder zukünftig eingeschult wird, wird an der Kreuzung Römer-Heusteigstraße seine vier Grundschuljahre beenden können!
Wichtig für eine erfolgreiche Schulzeit ist nicht das Gebäude sondern sind die pädagogischen Rahmenbedingungen. Da die neue GS-Süd von den beiden jetzigen Schulen entwickelt wird, wird jedes Kind auch in der neuen Schule seinen Platz finden, um sich individuell entwicklen zu können.

In welchem Gebäude wird die Grundschule Süd sein?

Der Schulentwicklungsplan schlägt eine Prüfung des Gebäudes Heusteigschule vor, doch momentan wird die Gebäudefrage vom Schulverwaltungsamt offen geprüft. Das Ergebnis soll im ersten Quartal 2015 bekannt werden.

Wer »gestaltet« die GS-Süd?

Die neue GS-Süd soll eine teilgebundene Ganztagsschule sein. Das heißt, es gibt Ganztags- und Halbtagsklassen. Das allein zeigt schon, dass das pädagogische Konzept der neuen Schule gemeinsam von beiden Kollegien aus dem Vorhandenen entwickelt wird. Beteiligt werden in jedem Fall auch Eltern und je nach Bedarf externe Spezialisten.